Das Strukturverzeichnis der medizinischen Versorgung

Röntgenblick durch die Versorgungslandschaft

Deutschlandkarte, die Verteilung der Ärzte zeigt (Symbolbild).
Das Strukturverzeichnis bietet detaillierte Einblicke in die deutsche Ärztelandschaft.

Von den rund 400.000 Ärztinnen und Ärzten in Deutschland praktizieren rund 300.000 in der Patientenversorgung – als niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten sowie als angestellte Ärzte in Praxen, Klinken und Medizinischen Versorgungszentren (MV). Sie unterscheiden sich in Fachrichtung und Speziali­sie­rung, in der Geräteausstattung und Barrierefreiheit.

Immer auf dem neuesten Stand

Den Überblick über diese vielschichtige und dynamische Landschaft bietet das Struktur­verzeichnis der medizinischen Versorgung, das von der Stiftung Gesundheit unterhalten und gepflegt wird. Um die Aktualität der aktiven Arzt- und Praxisadressen in Deutschland kümmert sich unser Adressrecherche-Team: Geschulte Mitarbeiter prüfen und aktualisieren kontinuierlich die Detailinformationen.

Strukturiertes Wissen, von dem alle profitieren

Das Strukturverzeichnis lässt sich auf verschiedenste Weise nutzen: Es speist Arztsuchen im Internet und in Apps und unterstützt Krankenversicherer und Fach-Callcenter bei der Versichertenberatung. Darüber hinaus unterstützen wir eine Vielzahl von Projekten der Strukturforschung mit vielschichtigen Auswertungen aus unserem Verzeichnis und bieten Journalisten ein Analyse-Tool sowie Ansprechpartner für Interviews und Recherchen.

Mehr zu den Einsatzmöglichkeiten des Strukturverzeichnisses erfahren Sie hier.

Das umfasst das Strukturverzeichnis

Sämtliche aktiven Leistungserbringer in der Patientenversorgung

  • alle niedergelassenen Ärzte (ca.138.000 Adressen)
  • alle niedergelassenen Zahnärzte (ca. 58.000 Adressen)
  • alle niedergelassenen Psychologischen Psychotherapeuten (ca. 26.500 Adressen)
  • alle leitenden Klinikärzte (ca. 40.500 Adressen)
  • alle Kliniken und Reha-Kliniken mit Fachabteilungen (ca. 20.000 Adressen)
  • alle Notfalleinrichtungen (ca. 1.300 Adressen)
  • alle Behandler in Medizinischen Versorgungszentren (ca. 23.000 Adressen)
  • angestellte Behandler in Praxen (ca. 40.000 Adressen)

Umfangreiche Selektionsmöglichkeiten

  • mehr als 4.500 Merkmale, Fachgebietsbezeichnungen, Teilgebietsbezeichnungen, Zusatzbezeichnungen, Diagnose- und Therapieschwerpunkte
  • Vertragsarten: niedergelassen oder angestellt, Abrechnung über Krankenkassen, rein privat oder ermächtigt
  • DMP-betreuende / -koordinierende Ärzte • Geräteausstattung • Sprachkenntnisse in den Praxen • Sprechzeiten inkl. Abend- und Wochenendsprechstunden
  • differenzierte Grade der Barrierefreiheit in der Praxis, z.B. geeignet für Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung • Anfahrt (öffentliche Verkehrsmittel, Parkplätze etc.)
  • Qualitätsmanagement (QM) und zertifiziertes QM
  • Terminvergabe (online, per Mail, per Fax, über Rückruf)
  • Wartezeiten in Praxen bzw. MVZs
  • Patientenservices wie Hausbesuche, Erinnerung an Vorsorgeuntersuchungen

Geo- und soziografische Informationen

  • hausnummerngenaue geografische Koordinaten
  • Patientenzufriedenheit (Empfehlung durch Patienten)
  • Medizinische Reputation (Empfehlung durch Kollegen)
  • biografische Angaben (z. B. Dienstalter, Details zum ärztlichen Berufsweg)
  • Einzugsgebiet (Großstadt, Kleinstadt, ländliche Region, Ballungsräume)