Der Publizistik-Preis

Auszeichnung für medizinischen Qualitätsjournalismus

Herausragender Gesundheitsjournalismus liegt uns am Herzen – und hat eine Auszeichnung verdient. Ganz im Sinne unserer Maxime „Wissen ist die beste Medizin“ würdigen wir deshalb einmal im Jahr Beiträge, die gesundheitliches Wissen herausragend darstellen und Zusammenhänge transparent machen, mit dem Publizistik-Preis. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wählen Fach- und Expertenjury die Preisträger aus. Dabei haben die Beiträge stets eines gemeinsam: Sie zeigen ein Höchstmaß an medizinisch-fachlicher sowie an didaktisch-journalistischer Kompetenz.

Collage: Die Preisträgerinnen und Presiträger des Publizistik-Preises 2021
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Publizistik-Preises 2022 beim Jahresempfang der Stiftung Gesundheit: Martina Meißner, Mathias Werth (in Vertretung für Julia Friedrichs, Nina Ostersehlte und Andreas Spinrath) und Dr. Vivian Pasquet (v.l.n.r.)

Formatvielfalt willkommen

Jedes Jahr erreichen uns 150 bis 200 Bewerbungen für den Publizistik-Preis. Die Bandbreite der prämierten Formate spiegelt das gesamte Medienspektrum wider: Zu den Preisträgern gehören freie wie angestellte Journalistinnen und Journalisten, die für Sender wie den SWR, WDR, das ZDF, den Deutschlandfunk oder Pro7 arbeiten. Sie schreiben für Magazine wie die Wirtschaftswoche, GEO, Chrismon und DIE ZEIT oder produzieren für Print- und Onlineausgaben von Zeitungen wie Tagesspiegel, taz, Süddeutsche Zeitung oder Nordbayerischer Kurier. Eingereicht werden können Beiträge aus Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen und Online-Medien, Multimedia-Specials wie auch Bücher und Broschüren, die jeweils im Vorjahr veröffentlicht wurden.

Seit dem Jahr 2013 prämieren wir nicht nur einen Beitrag, sondern würdigen jeweils die drei besten Einsendungen. Traditionell findet die Vergabe im Rahmen des Jahresempfangs der Stiftung statt.

Der Preis ist mit derzeit 3.000 Euro dotiert und wird nicht extern gesponsert.

Die Preisträger 2022

Platz 1

Julia Friedrichs, Andreas Spinrath und Nina Ostersehlte
TV-Reportage „HERstory: Lebensgefahr – Frauen und Medizin“,
ausgestrahlt am 20.08.2021 im WDR.

Platz 2

Dr. Vivian Pasquet
Zeitschriftenbeitrag „Alle für einen“,
erschienen am 17.12.2021 im Magazin GEO

Platz 3

Moritz Aisslinger
Zeitungsbeitrag „Gute Besserung! Wie unser Immunsystem Tag für Tag auf uns aufpasst – eine Reise ins Innere des menschlichen Körpers“
erstmals veröffentlicht am 25.03.2021 in der ZEIT.

Platz 3

Martina Meißner
Hörfunkbeitrag „Henrietta Lacks stirbt in Baltimore“
erstmals gesendet am 04.10.2021 im WDR.

Sie möchten auch etwas über die Preisträger der Vorjahre erfahren? Dann besuchen Sie gern unsere Übersicht aller Preisträger des Publizistik-Preises seit 1998.

Portraitfoto des Zitatgebers.

„Der Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit hat gerade in Zeiten von Fake-News eine besondere Bedeutung, denn es gilt, eine klärende Trennlinie zu ziehen zwischen Fakten und gefährlichen Halbwahrheiten. Der Preis setzt dabei ein wichtiges Signal auch im Kreis der Medienschaffenden.”

Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist, Moderator und mit seinem Team zweifacher Publizistik-Preisträger für Beiträge der Sendung „Quarks & Co“ (WDR)