Presse-Information

24 Beiträge für den Publizistik-Preis 2026 nominiert

Drei Expertenjurorinnen wählen daraus die Preisträger

Hamburg, 16. Juni 2026 – Die nominierten Beiträge für den Publizistik-Preis 2026 der Stiftung Gesundheit stehen fest: 24 beeindruckende gesundheitsjournalistische Arbeiten aus neun verschiedenen Medienkategorien haben es in die engere Auswahl geschafft. Dafür wurden alle 272 eingereichten Beiträge von der Fachjury gesichtet und die besten für die Auszeichnung nominiert. 

Viele der diesjährigen Einreichungen hätten auf mehreren Ebenen überzeugt, so das Fazit der Fachjury. „Die stärksten Beiträge verbinden fachliche Fundierung, verständliche Vermittlung, gesellschaftliche Relevanz und journalistische Substanz“, sagt Oliver Neumann, Fachjuror der Kategorie Podcast. Das berichten auch die Juroren für die Kategorie Online-Artikel, Tina Haase und Dr. Dennis Ballwieser (Chefredaktion Wort&Bild-Verlag): „Die durchweg hohe Qualität der Artikel hat uns beeindruckt.“ Entsprechend schwer sei die Auswahl gefallen.

Derzeit prüft und vergleicht die Expertenjury die nominierten Beiträge. Die Expertenjury setzt sich in diesem Jahr aus drei Preisträgerinnen der vergangenen Jahre zusammen: Annabelle Seubert, Anja Reumschüssel und Katharina Singer. Mit ihrer Bewertung entscheiden sie darüber, welche Arbeiten mit dem Publizistik-Preis 2026 ausgezeichnet werden.

Das sind die nominierten Beiträge 2026
(alphabetisch nach Titel sortiert)

175 Gramm Silikon brachten sie fast um 
Paul Weinheimer (DIE ZEIT)  | Online-Artikel

28 Tage ich: Wie ich mich jeden Monat selbst verliere
Lena Bäunker (Perspective Daily) | Online-Artikel

Cleos Ängste
Jana Magdanz (WDR MausLive) | Hörfunk

Der Patientenwegweiser 
Michael de Ridder (DVA) | Buch

Die Gesundheit der Zukunft
Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher, Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis, Prof. Dr. Boris Augurzky (Hirzel Verlag) | Buch

Die letzten Tage
Katharina von Ruschkowski (GEO) | Zeitschrift 

Die letzte Zeit
Patrick Batarilo (SWR Kultur) | Hörfunk 

Dr. Perfect
Lena von Holt, Nora Voit (Audible) | Podcast 

Eine für alle
Vivian Pasquet (SZ Magazin) | Zeitung
 
Endometriose: Hoffnung auf neue Therapien
Ursula Duplantier (arte) | Fernsehen 

Erste Hilfe mit der Maus
Mirjam von Jarzebowski (WDR, Die Sendung mit der Maus) | Multimedia 

Frauen haben anders Darm
Julia Seiderer-Nack (GU Verlag) | Buch

Hormongesteuert
Katrin Simonsen (Mitteldeutscher Rundfunk) | Podcast
 
Ihre Depression schien unheilbar – dann half ihr ein Hirnschrittmacher 
Jannik Jürgens (GEO) | Online-Artikel

Künstliche Intelligenz: KI revolutioniert die Medizin
Dorothea Brummerloh (Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen) | Hörfunk

Mein Kind ist trans – was nun?
Renate Werner (arte) | Fernsehen

Plötzlich Herztod – wie Olaf Herzstillstand und Koma überlebte 
Eva Schultes (WDR) | Videobeitrag

Sein zweites Leben
Jan Rübel, Sascha Montag (Stern) | Zeitschrift

Somnoversum 
Fatma Schulz (ARD Audiothek, WDR) | Podcast

Stoffwechsel-Update: Was pusht unsere Energie?
Frédérique Veith (3sat nanoDOKU) | Fernsehen

Therapie mit KI: Kann ChatGPT Freundin oder Therapeuten ersetzen?
Markus Hensel (Bayerischer Rundfunk, PULS Reportage) | Videobeitrag 

Vimas größter Sieg
David Krenz (GEOlino Extra) | Zeitschrift 

Was steckt hinter dem Vitamin D Hype?
Lara Schwenner (WDR, YouTube Quarks) | Videobeitrag 

Wenn Reden krank macht
Jakob Simmank (DIE ZEIT) | Zeitung

Alexandra Köhler,
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit

„In diesem Jahr sind mit 24 Nominierten besonders viele Beiträge den Juroren positiv aufgefallen“, sagt Alexandra Köhler, die den Publizistik-Preis verantwortet. „Die Werke zeigen eindrucksvoll, wie facettenreich Gesundheitsjournalismus sein kann: von bewegenden persönlichen Geschichten bis hin zu Formaten, die komplexe Themen verständlich, kreativ und auch mal mit einer Portion Humor vermitteln.“

Besonders beeindruckend sei, mit wie viel Sorgfalt, Fachwissen und Nähe zu den Menschen die Themen aufbereitet wurden: „Ich bin gespannt, welche Beiträge 2026 mit dem Preis ausgezeichnet werden.“

Über die Stiftung Gesundheit

Seit 30 Jahren setzt sich die Stiftung Gesundheit für Orientierung, Transparenz und verständliche Informationen im Gesundheitswesen ein. Dazu zählen neben dem Publizistik-Preis weitere Aufgaben: So betreibt sie die Arzt-Auskunft, die auf dem Strukturverzeichnis der Versorgung basiert und Patienten unterstützt, passende Ärzte, Kliniken und Heilberufler zu finden. Außerdem zertifiziert sie Gesundheitsratgeber und -websites und veröffentlicht regelmäßig Analysen und Studien, um die Meinung der Leistungserbringer zu aktuellen Themen abzubilden.

Bildquellen:
Stiftung Gesundheit