Presse-Information
PUBLIZISTIK-PREIS 2026
Expertenjury startet finale Bewertung: Drei Preisträgerinnen der Vorjahre wählen die herausragendsten Beiträge
Hamburg, 7. Mai 2026 – Die Expertenjury für den Publizistik-Preis 2026 der Stiftung Gesundheit steht fest: Sie setzt sich aus drei Preisträgerinnen vergangener Jahre zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die besten Beiträge des aktuellen Wettbewerbs zu ermitteln.
Die Grundlage dafür hat zuvor die Fachjury geschaffen: Sie hat alle 272 Einreichungen gesichtet und daraus die Nominiertenliste zusammengestellt, die die Stiftung in den kommenden Wochen bekannt gibt. Die Expertenjury nimmt die nominierten Beiträge nun genau unter die Lupe und bewertet sie. Am Ende entscheidet ihre Punktevergabe darüber, welche Beiträge den Publizistik-Preis 2026 gewinnen.
Das sind die Expertenjuroren 2026
Annabelle Seubert (Reporterin) ist das erste Mal als Expertenjurorin dabei. Sie hat 2025 hat mit ihrem Online-Artikel „Mit Ecstasy war die Welt so warm“ (ZEIT ONLINE) die Jurys überzeugt und den 1. Platz beim Publizistik-Preis gewonnen. Zu ihrem Beitrag und Sieg sagte sie im vergangenen Jahr:
„[…] Die Auszeichnung bedeutet mir viel, weil sie zeigt, dass diese Recherche sinnvoll und vielleicht auch überfällig war – und weil sie mir nahe gegangen ist. Ich freue mich, wenn der Text zu etwas beiträgt, das sich die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden der Karlsruher Klinik allesamt gewünscht haben: die Enttabuisierung ihrer Suchterkrankungen; sich nicht mehr für sie schämen zu müssen.“
Anja Reumschüssel (Autorin) hat bereits zum zweiten Mal den Hut als Expertenjurorin auf. Sie hat beim Publizistik-Preis 2024 mit „Marlon soll leben“ (Magazin & Zeitschrift, DER SPIEGEL) den 2. Platz belegt. Zur Auszeichnung sagte sie:
„Es ist natürlich eine besondere Form der Wertschätzung, eine Auszeichnung zu erhalten. Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass andere aufmerksam verfolgen, worüber im Gesundheits- und Wissenschaftsjournalismus berichtet wird – und dass Themen geschätzt werden, die viel Recherche und ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl im Umgang mit Betroffenen erfordern.“
Katharina Singer (TV-Redakteurin, TV-Reporterin und Filmemacherin SWR/ARD) übernimmt ebenfalls zum zweiten Mal die Aufgabe als Expertenjurorin. Sie erreichte beim Publizistik-Preis 2024 mit „Falsche Behandlung – Wenn Ärzte Fehler machen“ (Film & Fernsehen, SWR Doku) den 3. Platz. Zur damaligen Auszeichnung sagte sie:
„Ich freue mich sehr darüber, dass dieses Thema durch die Auszeichnung erneut Aufmerksamkeit erhält. Es ist mir ein besonderes Anliegen, weil es sich um ein Thema handelt, das oft totgeschwiegen wird – ein gesellschaftliches Tabu. Umso mehr freue ich mich für die Menschen, die den Mut hatten, darüber zu sprechen. […] Diese Auszeichnung bietet die Chance, dass ihr Anliegen in einer breiteren Öffentlichkeit Gehör findet.“
Starke Worte für starke Patienten – der Preis für herausragenden Gesundheitsjournalismus
| „Mit dem Publizistik-Preis zeichnen wir jedes Jahr aufs Neue außergewöhnliche Beiträge zu Gesundheitsthemen aus“, so Alexandra Köhler, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gesundheit. „Unser Preis würdigt Arbeiten, die relevante Inhalte auf besonders eindrucksvolle Weise sichtbar machen. Denn hochwertiger Gesundheitsjournalismus stärkt das Patienten-Empowerment, indem er verlässliche und verständliche Informationen für fundierte Entscheidungen bereitstellt.“ Mehr dazu erfahren Sie im Video. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und nicht extern gesponsert. |
Über die Stiftung Gesundheit
| Seit 30 Jahren setzt sich die Stiftung Gesundheit für Orientierung, Transparenz und verständliche Informationen im Gesundheitswesen ein. Dazu zählen neben dem Publizistik-Preis weitere Aufgaben: So betreibt sie die Arzt-Auskunft, die auf dem Strukturverzeichnis der Versorgung basiert und Patienten unterstützt, passende Ärzte, Kliniken und Heilberufler zu finden. Außerdem zertifiziert sie Gesundheitsratgeber und -websites und veröffentlicht regelmäßig Analysen und Studien, um die Meinung der Leistungserbringer zu aktuellen Themen abzubilden. |
Bildquellen:
Bild 1: AdobeStock_486065116
Bild 2: Anja Reumschüssel / Jan Stradtmann
Bild 3: Annabelle Seubert
Bild 4: Katharina Singer