Presse-Information

Publizistik-Preis 2026: Bewerbungsrekord und neue Gesichter in der Fachjury

Hamburg, 24.03.2026 – Für den renommierten Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit sind in diesem Jahr 272 Einreichungen eingegangen: „Das ist ein neuer Rekord und zugleich ein starkes Zeichen dafür, wie lebendig, vielfältig und relevant Gesundheitsjournalismus in Deutschland ist“, freut sich Alexandra Köhler, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung jedes Jahr Beiträge, die besonders eindrucksvoll über wichtige Themen berichten und  zugleich Orientierung bieten, Hintergründe beleuchten und Zusammenhänge erklären – ganz im Sinne des Patienten-Empowerment.

Nach dem Ende der Bewerbungsphase startet nun das Auswahlverfahren: Zunächst bewerten die Fachjuroren die eingereichten Arbeiten aus ihrer jeweiligen Kategorie und wählen die besten Beiträge für die Nominierungsliste aus.

Das ist die Fachjury 2026

2026 gibt es in mehreren Kategorien neue Juroren. So übernimmt die diesjährigen Videobeiträge Dr. Patricia Hinske, Ärztin, Moderatorin und Chief of Clinical Innovation bei AMBOSS:

Dr. Patricia Hinske,
Ärztin, Moderatorin und Chief of Clinical Innovation bei AMBOSS

Ich weiß aus eigener beruflicher Erfahrung, wie herausfordernd es ist, komplexe medizinische Zusammenhänge für Videoformate verständlich, korrekt und zugleich ansprechend aufzubereiten. Als Fachjurorin für den Bereich Video freue ich mich sehr, diese besondere publizistische Leistung sichtbar zu machen. Gerade in einer Zeit, in der die Gesundheitskompetenz in Deutschland abnimmt, ist es wichtiger denn je, hochwertige Gesundheitskommunikation anzuerkennen, die Menschen erreicht und sie befähigt, informierte Entscheidungen zu treffen.“

Die Beiträge in der Rubrik Zeitschrift begutachtet das Jury-Duo Dr. Ebru Yildiz (Ärztin, Leiterin des Transplantationszentrums der Universitätsmedizin Essen und Expertin für Organspende und interkulturelle Medizin) und Dr. Ruth Hecker (Ärztin, Chief Patient Safety Officer der Universitätsmedizin Essen, Expertin für Patientensicherheit und Initiatorin von #DeutschlandErkenntSepsis).

Für die Hörfunk-Einreichungen sind ebenfalls zwei Juroren zuständig: Dr. Anne Latz (Ärztin, Harvard-Absolventin, Unternehmerin, promovierte Wissenschaftlerin mit Fokus auf Longevity & digitale Medizin) & Toan Nguyen (Venture Builder, Futurist, Creator, ehemaliger Geschäftsführer und Partner der Jung von Matt Gruppe). Gemeinsam hosten sie den Podcast „Die Ärztin & der Nerd – Health, Tech & Longevity“.

Toan Nguyen,
Venture Builder, Futurist, Creator

Zu seiner Juryarbeit sagt Toan Nguyen: „Medizin und Wissenschaft dürfen sich ruhig trauen, mehr zu unterhalten: Gesundheit und Prävention können Spaß machen – vor allem, wenn sie kreativ und zeitgemäß erzählt werden. Ich freue mich sehr auf das Jurieren und hoffe auf Arbeiten, die mich begeistern, unterhalten und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“

Auch bei den Podcasts gibt es eine neue Jurorin im Team: In diesem Jahr widmet sich Dr. Lara Maier, Ärztin, Digital-Health-Pionierin und Expertin für Ayurveda sowie Lebensstilmedizin gemeinsam mit Oliver Neumann (CEO CyberHealth & Host beim PreventurePod) dieser Kategorie. 

Erneut an Bord der Fachjury sind außerdem:

  • Kategorie Online-Artikel
    Tina Haase, Medizinredakteurin und Chefredaktion des Wort & Bild Verlags und Dr. Dennis Ballwieser, Arzt, Journalist, Chefredaktion des Wort & Bild Verlags und Host des Podcasts „’ne Dosis Wissen“
     
  • Kategorie TV-Beiträge
    Dr. Nicole Lauscher, Gesundheitsjournalistin und Geschäftsführerin von Vita Health Media mit Leidenschaft für Frauengesundheit und Geschlechtergerechtigkeit
     
  • Kategorie Bücher
    Julia Rondot, Gründerin und Geschäftsführerin des medhochzwei Verlags
     
  • Kategorie Zeitungsartikel
    Prof. Dr. Dr. Konrad Obermann, Arzt, Ökonom und Forschungsleiter der Stiftung Gesundheit und Elisabeth Schuster, Redakteurin 
     
  • Kategorie Multimedia
    Prof. Dr. Kai Wehkamp, Professor für Angewandte Künstliche Intelligenz in der Medizin und Geschäftsführer von Lohmann Konzept

So verteilen sich die Bewerbungen auf die Kategorien

Die meisten Einsendungen gab es in diesem Jahr erneut in der Kategorie Zeitung, gefolgt von den Online-Beiträgen und Zeitschrift-Artikeln:

  • Zeitung: 59
  • Online-Beiträge: 40
  • Zeitschrift: 37
  • TV: 33
  • Podcast: 28
  • Hörfunk: 26
  • Video: 20
  • Multimedia: 15
  • Buch: 14

Starke Worte für starke Patienten – der Preis für herausragenden Gesundheitsjournalismus

Mit dem Publizistik-Preis zeichnet die Stiftung Gesundheit jährlich außergewöhnliche Beiträge aus, die Gesundheitsthemen auf besonders eindrucksvolle Weise sichtbar machen. Denn hochwertiger Gesundheitsjournalismus stärkt das Patienten-Empowerment, indem er verlässliche und verständliche Informationen für fundierte Entscheidungen bereitstellt. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und nicht extern gesponsert.

Über die Stiftung Gesundheit

Seit 30 Jahren setzt sich die Stiftung Gesundheit für Orientierung, Transparenz und verständliche Informationen im Gesundheitswesen ein. Dazu zählen neben dem Publizistik-Preis weitere Aufgaben: So betreibt sie die Arzt-Auskunft, die auf dem Strukturverzeichnis der Versorgung basiert und Patienten unterstützt, passende Ärzte, Kliniken und Heilberufler zu finden. Außerdem zertifiziert sie Gesundheitsratgeber und -websites und veröffentlicht regelmäßig Analysen und Studien, um die Meinung der Leistungserbringer zu aktuellen Themen abzubilden.

Bildnachweise:


J. Rondot: Kai Gebel,
N. Lauscher: Vita Health Media,
E. Yildiz: privat,
R. Hecker: privat,
K. Wehkamp: privat,
T. Haase: W&B Julia Bradley,
D. Ballwiser: W&B Philipp-Nemenz,
L. Maier: privat,
O. Neumann: privat,
T. Nguyen: Francesca Amann,
A. Latz: Bastian Bochinski,
P. Hinske: Amboss,
K. Obermann: Barbara Hötzel,
E. Schuster: privat