Presse-Information

Stiftung Gesundheit: Drei Jahrzehnte Einsatz für verständliche Gesundheitsinformationen

Arzt-Auskunft, Publizistik-Preis und Zertifizierung schaffen Orientierung und Vertrauen

Hamburg, 01.09.2026 – Menschen dabei zu unterstützen, sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden und sie zur passenden Versorgung zu führen – mit diesem Ziel wurde die Stiftung Gesundheit vor 30 Jahren von Ärzten errichtet. Seither engagiert sie sich kontinuierlich für mehr Orientierung, valide Informationen und Qualität im Gesundheitswesen: „Wir schaffen Vertrauen und helfen Menschen dabei, fundierte Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen“, fasst Vorstandsvorsitzender Christoph Dippe die Arbeit der gemeinnützigen Organisation zusammen.

Arzt-Auskunft: Rund 60 Millionen Nutzer jährlich

Im Mittelpunkt der Arbeit der Stiftung steht die Arzt-Auskunft. Aus dem 1996 gestarteten Arztverzeichnis hat sich eine umfassende digitale Orientierungshilfe mit einer einzigartigen Informationstiefe entwickelt, die jährlich rund 60 Millionen Menschen kostenlos zu den passenden Ärzten, Therapeuten, Kliniken und Apotheken führt. Auf Wunsch hilft seit kurzem ein KI-Chatbot bei der Suchanfrage – sogar in der jeweiligen Muttersprache.

Grundlage ist das über drei Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelte Strukturverzeichnis der Versorgung. Es umfasst Informationen zu rund 530.000 Leistungserbringern und Einrichtungen sowie Tausende von Suchkriterien – darunter Qualifikationen, Behandlungsschwerpunkte, Sprachkenntnisse und Angaben zur Barrierefreiheit. Ihre Datenkompetenz stellt die Stiftung auch Krankenkassen und anderen Partnern zur Verfügung, unter anderem mit individuell entwickelten Arztsuchen.

li.: Prof. Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des Kuratoriums;
Christoph Dippe, Vorstandsvorsitzender
der Stiftung Gesundheit

Ein Lotse für die Gesundheitsversorgung

„Die Lotsenfunktion der Stiftung stärkt das Patient Empowerment“, sagt Norbert Klusen, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Gesundheit: „Wer den richtigen Behandler findet und verlässliche Informationen erhält, kann seine Gesundheitsversorgung aktiver mitgestalten. Das entlastet Praxen, stärkt das Zusammenspiel von Patienten, Ärzten, Therapeuten und Kostenträgern und kommt letztlich dem gesamten Gesundheitswesen zugute.“

Signale für Qualität: Journalistenpreis und Zertifizierungssiegel

Zu den Kernaufgaben der Stiftung zählt zudem, die Qualität von Gesundheitsinformationen sichtbar zu machen und zu fördern. Dazu zertifiziert sie Ratgeber, Praxis- und Gesundheits-Websites, die verantwortungsvoll informieren. Außerdem schafft sie mit ihrem jährlichen Publizistik-Preis einen Anreiz für Medizinjournalisten, Gesundheitsthemen außergewöhnlich und eindrucksvoll zu vermitteln.

Verlässliche Informationen bleiben entscheidend

Anlässlich ihres Jubiläums richtet die Stiftung Gesundheit den Blick bewusst auf die kommenden Herausforderungen im Gesundheitswesen: Künstliche Intelligenz, digitale Versorgung, neue Informationskanäle und wachsende Datenmengen eröffnen Chancen, schaffen aber auch Unsicherheiten. „Damit wächst zugleich die Bedeutung fundierter und verlässlicher Daten“, sagt Dippe: „Mit unserer Datenkompetenz und mitwachsenden Services werden wir auch künftig dazu beitragen, dass valide Informationen dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden.“

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