Hamburg, 07. Januar 2025 – Die Stimmung der nichtärztlichen Heilberufler ist im 4. Quartal 2024 um 2,9 Punkte gesunken und liegt nun bei einem Wert von -10,3. „Genau wie im Vorjahr ist der Stimmungswert damit zur Jahreswende wieder in den zweistellig negativen Bereich gerutscht“, ordnet Forschungsleiter Prof. Dr. Dr. Konrad Obermann die Ergebnisse der aktuellen Stimmungsbarometer-Erhebung der Stiftung Gesundheit ein. Ausschlaggebend sei vor allem die gesunkene wirtschaftliche Erwartung der Heilberufler für die kommenden sechs Monate.
Bei der Frage nach den Faktoren, die die Arbeit der Heilberufler derzeit am meisten belasten, gibt es einen Neuzugang in den Top 3: „40,1 Prozent der Heilberufler haben angegeben, dass sich Patienten und deren Angehörige negativ auf ihre Gesamtarbeitssituation auswirken“, berichtet Obermann. Spitzenreiter der störenden Einflüsse sind weiterhin Entscheidungen und Vorgaben von Politik und Selbstverwaltung (60,3 Prozent), gefolgt von der Arbeitszeit (42,6 Prozent).
Wissen ist die beste Medizin – angespornt von diesem Gedanken setzt sich die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Gesundheit seit über 25 Jahren bundesweit für Transparenz und Orientierung im Gesundheitswesen ein. Das Herzstück ihrer Arbeit ist das Strukturverzeichnis der Versorgung. Auf dieser Basis hat sie zahlreiche IT-Lösungen und Tools geschaffen, um Patienten zielgenau zu informieren. Mehr zur Stiftungs-Arbeit erfahren Sie im Video von Christoph Dippe, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheit.