Presse-Information
Ergebnisse veröffentlicht: Stiftung Gesundheit führte Umfrage im Auftrag durch
Wie bewerten Frauenärzte die heutige gynäkologische Versorgung?
Hamburg, 29.10.2026 – Für die aktuelle Ausgabe der Apotheken Umschau hat die Stiftung Gesundheit unter Frauenärzten eine Online-Erhebung zur gynäkologischen Versorgung in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse ergänzen die Sicht der Patientinnen, die das Gesundheitsmagazin ebenfalls beleuchtet. Somit werden beide Perspektiven auf die gynäkologische Untersuchungspraxis sichtbar.
Einblicke in die ärztliche Versorgung
Die Mehrheit der Frauenärzte (61,5 Prozent) sieht keinen Handlungsbedarf bei der derzeitigen gynäkologischen Untersuchung. Rund jeder Fünfte (20,5 Prozent) hält sie jedoch für verbesserungswürdig und spricht sich dafür aus, sie grundsätzlich neu zu denken.
Gleichzeitig zeigt die Erhebung, welchen Stellenwert Kommunikation und Einbindung der Patientinnen haben: 96,5 Prozent der Frauenärzte nehmen sich bewusst Zeit für Gespräche vor oder nach der Untersuchung. 70,1 Prozent geben zudem an, die Patientin vor Beginn der Untersuchung aktiv um ihr Einverständnis zu bitten.
Einblicke in die ärztliche Versorgung
Diese und weitere Ergebnisse greift die Apotheken Umschau im aktuellen Heft und Online-Artikel auf. „Für die Befragung haben wir die Stiftung Gesundheit als erfahrenen Partner für Auftragsstudien im Gesundheitswesen hinzugezogen“, sagt Silke Stuck, verantwortliche Redakteurin für den Text. „Von der Konzeption des Fragebogens über die Ansprache der Gynäkologen bis hin zur Auswertung und Analyse der hat sie sämtliche Schritte der Studie für uns umgesetzt. So konnten wir fundierte Erkenntnisse für unsere Berichterstattung gewinnen.“
Studien und Analysen für unterschiedliche Auftraggeber
Die Auftraggeber der Stiftung kommen aus dem Gesundheitswesen und darüber hinaus. Dazu zählen unter anderem Verbände, Krankenversicherungen, Praxissoftwarehersteller und, wie in diesem Fall, ein Verlag. Für sie führt die Stiftung maßgeschneiderte Studien und datenbasierte Analysen durch, die unter anderem die regionale Verteilung, fachliche Spezialisierung und strukturelle Zusammensetzung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen sowie Entwicklungen und regionale Unterschiede untersuchen.
„Die Bandbreite der Studienkooperationen zeigt, wie vielfältig die Fragestellungen sind, zu denen wir fundierte Erkenntnisse liefern können“, sagt Christoph Dippe, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheit. Dabei ist unsere Unabhängigkeit ein wesentlicher Grundsatz: Wir agieren frei von den Interessen Dritter oder politischer Institutionen.“
Strukturverzeichnis als Grundlage für fundierte Analysen
Die Stichprobe von 5.000 Frauenärzten für die Erhebung stammt aus dem Strukturverzeichnis der Versorgung, das die Stiftung seit mehr als 30 Jahren kontinuierlich pflegt und weiterentwickelt. Da viele Angaben zu den Ärzten bereits vorliegen, kann sich der Fragebogen auf die inhaltlichen Schwerpunkte der Befragung konzentrieren und entsprechend kompakt ausfallen. Zugleich ermöglicht die Vielzahl detaillierter Informationen eine präzise Auswahl und gezielte Ansprache relevanter Zielgruppen.
Über die Stiftung Gesundheit
Mit Analysen und Studien zur Versorgungslandschaft betreibt die Stiftung Gesundheit die Arzt-Auskunft, die auf dem Strukturverzeichnis der Versorgung basiert und Patienten bei der Suche nach passenden Ärzten, Heilberuflern und Einrichtungen unterstützt. Außerdem zertifiziert sie Gesundheitsratgeber und -websites und verleiht jährlich den Publizistik-Preis für herausragende gesundheitsjournalistische Beiträge.
Bildquellen:
Header: Stiftung Gesundheit
Illustration: W&B/Nina Schneider