Presse-Information

ARZT-AUSKUNFT

Mehrsprachiger KI-Chatbot unterstützt bei der Arztsuche

Digitaler Assistent steht unter www.arzt-auskunft.de bereit

Hamburg, 19. Mai 2026 – Die Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit erweitert ihr Angebot um einen KI-gestützten Chatbot: Nutzern steht ab sofort eine Beta-Version des neuen digitalen Assistenten zur Verfügung. Der Chatbot hilft bei der Suche nach passenden Ärzten – etwa dann, wenn sie unsicher sind, welche Fachrichtung für ihr Anliegen infrage kommt.

Christoph Dippe,
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheit

Orientierung bei der Arztsuche, keine medizinische Beratung

„Unser Ziel ist es, Menschen einen niedrigschwelligen Einstieg in die Arztsuche zu ermöglichen“, sagt Christoph Dippe, CEO der Stiftung Gesundheit. „Viele Menschen kommen mit einem Symptom oder einem Begriff zur Arzt-Auskunft und wissen nicht, wie sie ihre Suche beginnen sollen. Der Chatbot hilft ihnen, daraus eine passende Anfrage nach Fachrichtungen oder Spezialisierungen abzuleiten.“ Auch besondere Anforderungen lassen sich berücksichtigen – beispielsweise Sprechzeiten an einem bestimmten Wochentag oder ein stufenfreier Zugang.

„Dabei kennt der digitale Assistent klare Grenzen: Er bewertet keine medizinische Situation, stellt keine Diagnose und gibt keine Behandlungsempfehlung“, betont Dippe. Vor der Nutzung erhalten Nutzer entsprechende Hinweise: Sie werden unter anderem darauf aufmerksam gemacht, keine persönlichen oder sensiblen Gesundheitsdaten einzugeben. Bei medizinischen Notfällen verweist der Chatbot auf den Notruf 112.

Mehrsprachigkeit senkt Hürden bei der Arztsuche

Ein weiterer Vorteil ist der mehrsprachige Service: Wer kein Deutsch spricht, kann den Chatbot in der eigenen Muttersprache nutzen, um schneller passende Suchbegriffe oder Fachrichtungen zu finden. „Gerade im Gesundheitsbereich ist Verständlichkeit entscheidend“, weiß Dippe. „Wenn Menschen ihr Anliegen in ihrer Sprache schildern können, verbessert das die Orientierung. Der Chatbot macht die Arzt-Auskunft damit für noch mehr Menschen zugänglich.“ Auch Lizenzpartner der Stiftung können die neue Funktionalität künftig für ihre Arztsuchen hinzubuchen.

Stefan Winter,
Vorstand und IT-Leiter der Stiftung Gesundheit

Beta-Version lernt aus echten Nutzungssituationen

Die Stiftung Gesundheit hat den Chatbot vor dem Start vorbereitet und trainiert. Mit der Veröffentlichung der Beta-Version geht der digitale Assistent nun in die nächste Entwicklungsphase und soll weiter verbessert werden. „Echte Nutzungssituationen sind vielfältiger als jedes Testszenario“, weiß IT-Leiter Stefan Winter. „Menschen formulieren ihre Anliegen sehr unterschiedlich – mal konkret, mal vage und manchmal auch in einer anderen Sprache.“ Deshalb fragt die Stiftung Gesundheit am Ende jeder Konversation nach, ob die Antwort hilfreich war, und analysiert Fälle mit negativer Bewertung in anonymisierter Form: „So können wir besser verstehen, wo der Chatbot bereits gut unterstützt und wo wir nachschärfen müssen“, sagt Winter.

Über die Stiftung Gesundheit

Die Stiftung Gesundheit führt Patienten dorthin, wo Gesundheit beginnt – und das schon seit 30 Jahren. Das Herzstück ihrer Arbeit ist die Arzt-Auskunft, die auf dem Strukturverzeichnis der Versorgung basiert. Zudem realisiert sie maßgeschneiderte Arztsuchen für Websites, Portale und Apps von beispielsweise Krankenversicherungen. Damit profitieren noch mehr Menschen von der gezielten Suche nach passenden Ärzten, Kliniken, Therapeuten und Apotheken. Durch Kooperationen stärken und ergänzen wir bestehende Angebote, vernetzen Akteure und bündeln Leistungen – genau dort, wo Orientierung gebraucht wird.

Bildquellen:
Stiftung Gesundheit