Zertifikat für die Homepage – Sicherheit im Web

Schmerzen? Eine unerwartete Diagnose vom Arzt? Was muss ich bei meiner Reise in die Tropen beachten? Viele Patienten befragen Google nach der Antwort. Doch sich aus den schier unendlichen Füllen dessen zu bedienen, was die Suchmaschinen zu GesundheitsBegriffen so alles zu Tage fördern, ist immer ein Griff ins Ungewisse. Schließlich ist das WorldWideWeb nichts anderes ein großes offenes Buch, das jeder x-Beliebige unkontrolliert und nach Lust und Laune mit Inhalten füttert. Egal ob Experte oder völliger Laie, egal ob getrieben vom Wunsch, Patienten zu helfen, oder die eigenen Produkte zu verkaufen. Was sich im Internet tummelt, ist oft alles andere als vertrauenswürdig, auch wenn Websites sich in eine noch so professionelle Optik hüllen.

Wir, die Stiftung Gesundheit, halten Wissen für die beste Medizin. Darum engagieren wir uns, Patienten zumindest ein Stück weit Sicherheit im großen weiten Web zu bieten: Mit dem Gütesiegel „Geprüfte Homepage„, das wir nach gründlicher und objektiver Prüfung an qualitativ hochwertige Online-Medien zu Gesundheitsthemen vergeben.

Wie aber soll das denn gehen – eine Site wirklich „gründlich und objektiv“ zu prüfen? Darüber haben wir uns auch lange die Köpfe zerbrochen. Zumal die Anforderungen an Websites auch noch viel größer sind als an Printprodukte (man denke nur an die beiden wichtigen „B“s – „Bedienbarkeit“ und „Barrierefreiheit“). Wir haben uns daher echte Experten zur Seite geholt: die Professoren Sander und Schult von der Fakultät für Medien, Information und Design der FH Hannover. Die beiden Experten haben für uns ein neues Verfahren entwickelt, das Qualität von Websites messbar macht – wissenschaftlich fundiert und zuverlässig.

von Verena Wenz 23. April 2010