LMU München nutzt Strukturdatenbank für Bedarfsplanung des G-BA

Die Ludwig-Maximilians-Universität München griff im Jahr 2018 auf die Strukturdatenbank der ärztlichen Versorgung zurück: Für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fertigte sie das Gutachten zur Weiterentwicklung der Bedarfsplanung zur Sicherung der ärztlichen Versorgung. Die Stiftung Gesundheit lieferte dabei die bundesweite Datenbasis zum Aspekt der Barrierefreiheit in der ärztlichen Versorgung.

Analysen auf Basis der Strukturdatenbank der Stiftung Gesundheit im G-BA-Gutachten

Die Strukturdatenbank der ärztlichen Versorgung in Deutschland, unterhalten und gepflegt von der Stiftung Gesundheit, diente als Basis für das Gutachten zur Bedarfsplanung des G-BA

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen. Er legt im Auftrag des Gesetzgebers fest, welche medizinischen Leistungen gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland beanspruchen können. Zu seinen Aufgaben zählt auch die Bedarfsplanung, um den gleichmäßigen und bedarfsgerechten Zugang zur haus- und fachärztlichen Versorgung sicherzustellen.

Die Strukturdatenbank der ärztlichen Versorgung ist mit mehr als 290.000 Einträgen das vollständige Verzeichnis aller aktuell in der Patientenversorgung tätigen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in Deutschland. Zusätzlich sind auch alle Kliniken, Reha-Kliniken, Notfalleinrichtungen und Medizinischen Versorgungszentren enthalten. Unterhalten und gepflegt wird das Verzeichnis von der gemeinnützigen Stiftung Gesundheit. Dank der Fülle an Detailinformationen nutzen zahlreiche Institutionen die Strukturdatenbank als Fundament für Forschung und Analysen.