Stiftungsbrief-News 1-2015

Arzt-Auskunft informiert 75 Millionen Versicherte

Erkundigen sich Patienten bei ihrer Krankenversicherung nach einem geeigneten Facharzt, ob telefonisch oder im Web, erhalten sie in den meisten Fällen Informationen der Stiftung Gesundheit: 75 der 81 Millionen Deutschen sind bei gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen versichert, die ihre Informationen aus der Arzt-Auskunft und der Arzt-Auskunft Professional beziehen.

Wie vollständig ist Ihr Eintrag in der Arzt-Auskunft?
Wie Sie Ihre Praxisangaben in der Arzt-Auskunft aktuell halten, erfahren Sie hier.

Praxis-Tool Barrierefreiheit hilft Ärzten beim barrierefreien Bauen

Das kostenfrei nutzbare Praxis-Tool Barrierefreiheit hilft Ärzten seit 2015 dabei, ihre Praxen barrierefrei zu gestalten, um sie einer größeren Zielgruppe zugänglich zu machen. Auf Grundlage eines Online-Fragebogens liefert das interaktive Expertensystem individuell zugeschnittene Gestaltungsvorschläge. Zudem informiert es zu möglichen Fördermitteln. Das Praxis-Tool Barrierefreiheit ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft, der Stiftung Gesundheit sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Ärzte können das Praxis-Tool Barrierefreiheit hier kostenfrei nutzen:
www.praxis-tool-barrierefreiheit.de

Studie: Niedergelassene Ärzte mögen Start-ups

Mehr als die Hälfte aller niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten wäre bereit, bei einem Start-up-Unternehmen zum Beispiel als medizinischer Berater mitzuwirken. Das zeigt die aktuelle Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ der Stiftung Gesundheit. Etwa jeder Vierte könnte sich vorstellen, finanziell in ein junges Unternehmen zu investieren, jeder Zehnte unter diesen sogar mehr als ein sechsfaches Monatseinkommen.

Die Kurzfassung der Studie finden Sie hier.

Urteil: Vernähen ohne örtliche Betäubung ist grober Behandlungsfehler

Eine Wunde ohne örtliche Betäubung zu vernähen, ist eine vorsätzliche Körperverletzung und ein grober Behandlungsfehler. So hat das Kammergericht Berlin am 13.10.2014 geurteilt (Az.: 20 U 224/12). Der Patientin wurden im vorliegenden Fall 6.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.

Veranstaltungstipp: 3. Bundeskongress Gender-Gesundheit

Am 21. und 22. Mai 2015 findet in Berlin der 3. Bundeskongress Gender-Gesundheit statt. Schirmherrin ist Ingrid Fischbach, MdB und Parlamentarische Staatssekreträrin beim Bundesministerium für Gesundheit. Im Fokus des Kongresses stehen Herausforderungen und Potenziale geschlechtspezifischer Gesundheitsversorgung sowie weibliche(re) Denkansätze in der Gesundheitspolitik.

Alle Details zur Veranstaltung und das Anmeldeformular finden Sie unter:
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de