Strahlentherapeut aus Landshut ist „Empfohlener Arzt in der Region“

Dr. Hans-Joachim Wypior

Mit Dr. Hans-Joachim Wypior im Gespräch über seine Auszeichnung
mit dem Siegel „Empfohlener Arzt in der Region“ von Focus Gesundheit

Dr. Hans-Joachim Wypior ist überrascht: Als der Facharzt für Strahlentherapie die Post des Ambulanz Zentrums Landshut durchblättert, entdeckt er einen großen Umschlag, auf dem das Logo von „Focus-Gesundheit“ prangt – und darin eine Urkunde, die ihn als “Empfohlenen Arzt in der Region“ auszeichnet. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber ich freue mich sehr darüber“, erzählt der 61-Jährige Strahlentherapeut. Das Focus-Siegel darf er ab sofort öffentlich in seinen Praxisräumen präsentieren. „Wir werden die Urkunde im Empfangsbereich im Ambulanz Zentrum aufhängen“, erzählt Dr. Wypior, der neben dem Ambulanz Zentrum Landshut auch die Fachabteilung der Radioonkologie und Strahlentherapie am Klinikum Landshut leitet.

Auszeichnung für empfohlene Ärzte in der Region

Mit dem Siegel belohnt das Magazin Focus-Gesundheit Mediziner, die bei Patienten sowie Kollegen ein besonders hohes Ansehen genießen, etwa wegen ihres Sachverstands, ihrer langjährigen Berufserfahrung oder auch ihrem guten Service. Bei der Auswahl der Ärzte stützt sich Focus-Gesundheit auf die Informationen der Arzt-Auskunft, dem Verzeichnis aller Ärzte, Zahnärzte und Kliniken in Deutschland, das von der Stiftung Gesundheit unterhalten und gepflegt wird.

Focus Gesundheit bezieht folgende Kriterien bei der Auszeichnung mit dem Siegel „Empfohlener Arzt in der Region“ mit ein:

  • Dienstalter
  • Fachgebietsbezeichnungen und Zusatzbezeichnungen
  • Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP)
  • Mitgliedschaft/Funktionsträger in medizinisch-wissenschaftlicher Fachgesellschaft
  • Gutachter- und Vortragstätigkeiten
  • Qualitätsmanagement
  • Patientenservices
  • Patientenzufriedenheit
  • Kollegenempfehlung

Patientenzufriedenheit zahlt sich aus

Eine wichtige Rolle bei der Vergabe des Focus-Empfehlungssiegels spielt die Zufriedenheit der Patienten: Ihr Feedback zum Erscheinungsbild und der Organisation der Praxis, zum Service, dem Praxispersonal sowie der Ärztin oder dem Arzt selbst macht einen großen Teil der Bewertung aus. Für Dr. Wypior, dem eine gute Arzt-Patienten-Kommunikation sehr am Herzen liegt, eine Bestätigung seiner Philosophie: „Unsere Patienten kommen nicht nur zu den Bestrahlungsterminen, sondern wir pflegen regelmäßig und aktiv den Kontakt. Mindestens einmal in der Woche sprechen unsere Patienten mit ihrem Arzt, bei Bedarf natürlich auch häufiger.“ Außerdem werden Patienten in sogenannte Tumor-Konferenzen mit eingebunden, um spezielle Fälle zu diskutieren. Ziel sei es, die Patienten menschlich zu betreuen. „Strahlentherapie ist zum Teil eine technische Leistung. Wir legen großen Wert darauf, unsere Patienten nicht einfach nur durchzuschleusen, sondern uns Zeit für das Gespräch mit ihnen zu nehmen“, erklärt Dr. Wypior. Dadurch fühlen sich die Patienten gut aufgehoben: „Viele danken uns am Ende einer Behandlungsserie für die gute Betreuung.“

Unterstützung von Fachkollegen

Auch sein guter Ruf in der Ärzteschaft hat dazu beigetragen, dass er sich nun „Empfohlener Arzt in der Region“ nennen darf: Die medizinische Reputation, sprich die Einschätzung von Fachkollegen, spielt nämlich bei der Auszeichnung mit dem Empfehlungs-Siegel eine wichtige Rolle. Um die medizinische Reputation zu ermitteln, befragt das Team der Stiftung Gesundheit jährlich Deutschlands Ärzte, zu welchem Kollegen ihrer Fachrichtung sie selbst im Bedarfsfall gehen würden. Die befragten Mediziner können dabei bis zu zehn Ärzte weiterempfehlen. Eigen- und Mehrfachnennungen sowie Absprachen sind dabei technisch ausgeschlossen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Die Auszeichnung hat sich mittlerweile herumgesprochen: „Von einigen bekannten Kollegen wurde ich schon auf das Siegel angesprochen, und sie haben mir dazu gratuliert“, freut sich Dr. Wypior.

Eine Auszeichnung für das gesamte Team

Auch wenn die Urkunde an Dr. Wypior gerichtet ist – der Mediziner empfindet sie als Ehrung für das gesamte Team: „Es ist sicher nicht die Leistung eines Einzelnen. Strahlentherapie ist Teamarbeit. Da sind die Ärzte, da sind Physiker, die Pläne erstellen und das Ganze überwachen, die medizinisch-technischen Assistenten, die die Bestrahlung durchführen, und schließlich das Büro, das die Patienten empfängt und die Briefe schreibt. Das ist eine Gesamtleistung. Einer allein kann das nicht stemmen. Man ist nur so stark, wie das Team – und deshalb gebührt die Auszeichnung allen, die dazu beitragen.“