Stiftung Gesundheit zertifiziert medizinische Websites

Zuschuss für Ärzte und gemeinnützige Einrichtungen

Die Stiftung Gesundheit zertifiziert gesundheitsbezogene Internetseiten. Bei erfolgreich abgeschlossenen Prüfungsverfahren verleiht sie das Gütesiegel „Geprüfte Homepage“. Für die Zertifizierung können Website-Betreiber Fördergelder der Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft erhalten.

Externe Gutachter prüfen, ob der Internetauftritt benutzerfreundlich, laienverständlich und rechtskonform ist. Bei Mängeln erhalten die Homepage-Betreiber einen Katalog mit konkreten Handlungshinweisen, wie sie ihren Internetauftritt optimieren können, auch hinsichtlich der Suchmaschinenfreundlichkeit.

Um eine objektive Güteprüfung zu gewährleisten, verwenden die Gutachter ein wissenschaftlich fundiertes System, das auf einem standardisierten Prüfkatalog mit über 100 Items basiert. „Dieses gutachterliche Verfahren erfordert natürlich mehr Aufwand als reine Selbstauskünfte von Websiteträgern. Deshalb entsteht dafür eine Kostenumlage auch für die Inhaber“, sagt Dr. Peter Müller, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheit. Die Höhe der Umlage für die Zertifizierung variiert je nach Art und Umfang des Internetauftritts: „Eine Arzt-Homepage mit nur einer Handvoll Rubriken ist natürlich schneller geprüft als ein umfangreiches Gesundheitsportal mit angeschlossenen Foren oder eingebundenen Filmen“, erläutert Müller.

Die Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft bezuschusst das Verfahren für Ärzte – je nach verfügbaren Spendenmitteln – mit bis zu 50 Prozent. Gemeinnützige Einrichtungen werden mit bis zu 100 Prozent gefördert. „Wir möchten, dass Patienten durch das Gütesiegel erkennen, wo sie im Internet verlässliche und verständliche Antworten auf ihre Fragen finden“, erklärt Dr. Jessica Hinteregger-Männel, die Vorsitzende des Vereins der Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft.

Mehr Informationen zur Zertifizierung.

Hamburg, 5. Juli 2011

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