Neue Masche der Eintrags-Offerten: Pseudo-Portale schreiben Ärzte und Zahnärzte an

Stiftung Gesundheit stellt neue Welle unseriöser Anbieter fest

Ärzte und Zahnärzte erhalten derzeit wieder dubiose Angebote per Post, sich in Internetportale einzutragen. Neue Masche: Offenbar unseriöse Anbieter lehnen sich dabei in der Aufmachung an etablierte Marken an – etwa durch die Kombination bekannter Internet-Adressen mit der Endung .net oder Zusätze wie „-online“, „-Deutsche-“ u.a.m. Vorliegende Angebote enthalten keine sinnhafte Leistung, und die oft hohen Entgelte stecken im Kleingedruckten.

Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, rät daher, die Angebote genau zu prüfen: „Ist es ein Trittbrettfahrer, der mit einer .net-Domain sich an bewährte Anbieter anlehnt? Dann Finger weg. Ärzte sollten prüfen, welche Leistung tatsächlich dahinter steckt. Nutzen bringen nur die Verzeichnisse, die erkennbar von großen Partnern vielfach genutzt werden.“

Hier finden Sie eine Checkliste für die Auswahl eines seriösen Ärzteverzeichnisses.

Die Stiftung Gesundheit hat in der Vergangenheit die Versender unseriöser Eintrags-Offerten erfolgreich verklagt und zugunsten von rund 500 Ärzten die Erstattung von unrechtmäßig erhobenen Gebühren gerichtlich durchgesetzt.
Hamburg, 14. September 2010

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