10. Deutscher Medizinrechtstag:
Auslandstätigkeit birgt Risiken für Ärzte

Deutsche Ärzte, die im Ausland tätig sind, gehen häufig unnötige Risiken ein. Das sagt Günter Danner, stellvertretender Direktor der Deutschen Sozialversicherung in Europa. Viele Ärzte würden durch zusätzliche Einkünfte gelockt – beispielsweise zu Wochenend-Diensten in Großbritannien. „Eine Kurzzeitintegration in eine fremde ‘Gesundheitswelt’ setzt eine gründliche Vorbereitung voraus“, so Danner. „Das fremde Ambiente, die abweichenden Strukturen und Verhältnisse dürfen ebenso wenig unterschätzt werden wie das Haftpflichtrisiko.“ Mit einer umsichtigen Vorbereitung könnten Ärzte die Risiken minimieren.

Zum Thema „Arzthaftung im europäischen Ausland“ referiert Danner auf dem 10. Deutschen Medizinrechtstag am 4. und 5. September 2009 in Frankfurt am Main. In seinem Vortrag weist Danner auf Gefahrenquellen hin und gibt Tipps zur Vorbeugung.

Der Deutsche Medizinrechtstag ist eine jährliche Tagung von Medizinrechts-Anwälten und Ärzten. Dieses Jahr heißt das Leitmotiv „Haftung ohne Grenzen – Risiken durch Telemedizin, Delegation, Marketing“. Referenten aus Justiz, Wissenschaft, Praxis, Verbänden und Politik betrachten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Veranstalter sind die Stiftung Gesundheit, Hamburg, und der Medizinrechtsanwälte e.V., Lübeck.

Das Programm können Sie hier herunterladen: http://www.stiftung-gesundheit.de/medizinrecht/dmrt.htm

Hamburg, 14. Mai 2009

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