Bundesweit mehr als 35.000 Arztpraxen behindertengerecht

Arzt-Auskunft nennt barrierefreie Praxen

Für die fast sieben Millionen Schwerbehinderten in Deutschland können Arztbesuche mühsam sein – Treppe statt Lift, fehlende Rampen. Zum „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ am 3. Dezember hat die Stiftung Gesundheit ermittelt, dass mittlerweile bundesweit mehr als 35.000 Arzt- und Zahnarztpraxen rollstuhl- und behindertengerecht ausgebaut sind. Dies ergibt sich aus dem von der Stiftung geführten Adressverzeichnis niedergelassener Ärzte in Deutschland.

Bei der Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit erfahren Patienten, ob eine Praxis barrierefrei ist. Außerdem sind die Praxen gekennzeichnet, bei denen der Zugang ebenerdig bzw. ein Fahrstuhl vorhanden ist. Denn dies müssen gehbehinderte Patienten wissen, bevor sie einen Arzt aufsuchen.

In dem umfassenden Ärzteverzeichnis unter www.arzt-auskunft.de
lassen sich speziell die Ärzte und Arztpraxen auswählen, die diese Kriterien erfüllen. Zusätzlich sind zahlreiche weitere Informationen zur Lage und Erreichbarkeit angegeben – beispielsweise Sprechzeiten, Hinweise zu öffentlichen Verkehrsmitteln in der Nähe und zu Parkplätzen vor der Praxis.

Die Arzt-Auskunft führt seit 1997 Mediziner und Patienten gezielt zusammen. Das Verzeichnis umfasst alle niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten, verknüpft mit mehr als 1.000 Diagnose- und Therapieschwerpunkten. Bei der gebührenfreien Rufnummer 08 00 / 7 39 00 99 rufen täglich hunderte Menschen an. Im Internet registriert die Arzt-Auskunft jährlich mehr als sechs Millionen Suchvorgänge. Dieser Service der gemeinnützigen Stiftung Gesundheit ist kostenlos, unabhängig und werbefrei.

Hamburg, 25. November 2008

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Veröffentlicht in Presse-Informationen, Presse-Informationen zur Arzt-Auskunft