Medizinklimaindex Herbst 2007

Dämpfung der wirtschaftlichen Erwartungen

Deutschlands Ärzte und Zahnärzte bewerten ihre wirtschaftliche Lage und die Perspektive für die kommenden sechs Monate eher ungünstig. Das ergibt der aktuelle Medizinklimaindex (MKI) Herbst 2007 der Stiftung Gesundheit mit einem Wert von ­14,8. Im Vergleich zum MKI Herbst 2006 (-23,3) schauen die Ärzte aber freundlicher in die Zukunft ­ gleichwohl im negativen Bereich. Im Frühjahr war die Stimmung unter den Niedergelassenen mit einem MKI von ­11,7 noch etwas positiver.

Von den niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten schätzen gut 49 Prozent ihre aktuelle wirtschaftliche Lage als zufrieden stellend ein, gut 30 Prozent als schlecht und 21,2 Prozent als gut. Die wirtschaftliche Perspektive für die kommenden sechs Monate betrachten 31,4 Prozent als ungünstiger und lediglich 10,7 Prozent als günstiger. Der Medizinklimaindex ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der momentanen Geschäftslage und der Erwartungen.

Das analog errechnete IFO-Geschäftsklima für September 2007 beispielsweise des verarbeitenden Gewerbes ist mit einem Saldo von 18,2 sehr optimistisch. Die Aussichten im Bauhauptgewerbe sind dagegen mit -20,7 sehr skeptisch.

Die GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse führt im Auftrag der Stiftung Gesundheit die repräsentative Datenerhebung durch. Unter www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik „Forschung“ kann die ausführliche Datei zum Medizinklimaindex – auch mit dem Vergleich Ärzte und Zahnärzte – heruntergeladen werden.

Hamburg, 1. Oktober 2007
Print Friendly
Veröffentlicht in Presse-Informationen, Presse-Informationen zu den Studien