Medizinklimaindex Frühjahr 2007

Spürbare Aufhellung der wirtschaftlichen Aussichten

Die Ärzte in Deutschland bewerten ihre wirtschaftliche Lage und die Perspektive für die kommenden sechs Monate ungünstig. Das ergibt der Medizinklimaindex (MKI) Frühjahr 2007. Im Vergleich zum MKI Herbst 2006 zeigt sich jedoch eine spürbare Aufhellung des Klimas, gleichwohl noch weit im negativen Bereich.

hre aktuelle wirtschaftliche Lage schätzen 55 Prozent der niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte als zufriedenstellend ein, 24 Prozent als schlecht und 21 Prozent als gut. Ihre wirtschaftliche Perspektive in den kommenden sechs Monaten dagegen bewerten 27,9 als ungünstiger und lediglich 7,6 Prozent als günstiger.

Der daraus errechnete Medizinklimaindex liegt bei -11,7; im Herbst lag er bei -23,3. Das analog errechnete IFO-Geschäftsklima für Mai 2007 beispielsweise des Verarbeitenden Gewerbes ist mit einem Saldo von 27,6 sehr optimistisch; anders dagegen die Einschätzung des Bauhauptgewerbes mit ­14,6.

Entsprechend den Kriterien des IFO Institutes (Institut für Wirtschaftsforschung e.V.) wurden die Ärzte und Zahnärzte nach der wirtschaftlichen Lage und ihren Erwartungen für die nächsten sechs Monate gefragt. Der Medizinklimaindex ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der momentanen Geschäftslage und der Erwartungen.

Durchgeführt wurde die repräsentative Erhebung durch die GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse im Auftrag der Stiftung Gesundheit.

Unter www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik „Presseservice → Studien“ kann die ausführliche Datei zum Medizinklimaindex – auch mit dem Vergleich Ärzte und Zahnärzte – heruntergeladen werden.

Hamburg, 22. Juni 2007
Print Friendly
Veröffentlicht in Presse-Informationen, Presse-Informationen zu den Studien