Trotz Gesundheitsreform: Arzt zu sein ist immer noch ein erfüllender Beruf

Trotz der Proteste der Mediziner gegen die Gesundheitsreform kann der Beruf als Arzt immer noch erfüllend und attraktiv sein: Die Mehrheit der Ärzte in der eigenen Praxis in Deutschland schätzt ihre persönliche Arbeitssituation als „zufriedenstellend“ oder besser ein. Das ergibt die repräsentative Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2006“ der Stiftung Gesundheit.

33 Prozent der niedergelassenen Ärzte geben ihrer derzeitigen Arbeitszufriedenheit die (Schul-)Note 3; und 26,5 Prozent sogar die Noten 2 bzw. 1.

Höhere Arbeitszufriedenheit weisen darüber hinaus diejenigen Ärzte auf, die
– einen geringeren Honoraranteil durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und höheren Anteil durch Privatpatienten und Selbstzahler erwirtschaften
– erst seit maximal fünf Jahren in eigener Praxis tätig sind
– keine übermäßig hohe Wochenstunden-Anzahl arbeiten.

Zudem erwartet mehr als die Hälfte der Mediziner (50,2 Prozent ), dass die Arbeitszufriedenheit in den nächsten zwölf Monaten unverändert bleibt. Knapp ein Drittel glaubt, dass es schlechter wird; 16,9 Prozent rechnen mit einer Verbesserung.

Durchgeführt wurde die repräsentative Erhebung von der GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse im Auftrag der Stiftung Gesundheit.

Unter www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik „Forschung“ → Studien kann die gesamte Studie heruntergeladen werden.

Hamburg, 19. Dezember 2006
Print Friendly
Veröffentlicht in Presse-Informationen, Presse-Informationen zu den Studien