Stiftung Gesundheit verleiht Publizistik-Preis 2002

GEO-Autorin Uta Henschel ausgezeichnet

Die Stiftung Gesundheit hat die GEO-Autorin Uta Henschel mit ihrem Publizistik-Preis 2002 ausgezeichnet. Sie würdigt damit den Beitrag „Grippe – Die Jagd nach H1 N1“, der in der Zeitschrift GEO 2/2001 erschienen ist. „Der Beitrag von Frau Henschel stellt in hervorragender Weise dar, mit welchen Methoden Forscher versuchen, dem Geheimnis des Grippevirus auf die Spur zu kommen und warum dies so immens wichtig ist. Dabei gelingt es ihr, fundiertes fachliches Wissen mit sprachlichem Geschick so darzustellen, dass der Bericht gerade für Laien nicht nur verständlich, sondern auch spannend und interessant wird“, begründet Prof. Dr. Dirk A. Loose, Vorsitzender der Jury, die Entscheidung.

Sonderpreis Patientenrecht für ZEIT-Autorin Jutta Hoffritz

Der Sonderpreis Patientenrecht 2002 geht an Jutta Hoffritz für ihren Bericht „Väter und andere Schlawiner – Bio-Tech-Unternehmen verdienen am Seitensprung“, erschienen in der ZEIT vom 19.07.2001. In ihrem Beitrag schildert sie, wie Unternehmen Geschäfte mit Abstammungstests machen und welche Konsequenzen sich daraus für den Verbraucher ergeben.

Mit dem Publizistik-Preis würdigt die Stiftung journalistische Arbeiten, die gesundheitliches Wissen insbesondere für Laien anschaulich vermitteln und Zusammenhänge transparent darstellen. Der Preis wird jährlich verliehen und ist mit insgesamt 5000 Mark (künftig 2.500 Euro) dotiert. Im vergangenen Jahr hatte die Stiftung Gesundheit den gms-Themendienst der Nachrichtenagentur dpa ausgezeichnet.

Die Ausschreibung für das Jahr 2003 beginnt im kommenden Herbst.

Kiel, 18. April 2002

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