Rechtskräftiges Urteil: Patienten dürfen Zahnärzte nach Schwerpunkten auswählen

Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit auch für Zahnärzte zulässig

Zahnärzte dürfen in der Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit ihre Therapieschwerpunkte wie zum Beispiel „Ästhetische Zahnmedizin“, „Implantologie“, „Behandlung von Angstpatienten“ und andere mehr bekanntgeben. Mit dieser Entscheidung bestätigte das Oberlandesgericht Düsseldorf jetzt das Urteil des Landgerichts Düsseldorf (LG: AZ 38 0 90/00, OLG: AZ 27 U 6/01). Das Urteil ist rechtskräftig.

Die Arzt-Auskunft ist der einzige Arzt-Such-Service, in der Patienten Ärzte und Zahnärzte anhand von rund 1.000 Diagnose- und Therapieschwerpunkten auswählen können – den Daten, die gerade nicht in den Branchen-Telefonbüchern stehen. Patienten können den werbefreien Service im Internet unter www.arzt-auskunft.de sowie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 7 39 00 99 (Mo – Fr, 9.00 bis 17.00 Uhr) nutzen. Zusätzlich ist der Service bei den führenden Internet-Portalen wie Focus.de, Netdoktor.de, Medical-Tribune.de, Medica.de, Yellowmap.de und vielen anderen vertreten.

Dass auch Ärzte in der Arzt-Auskunft ihre Schwerpunkte bekanntgeben dürfen, hatte bereits 1998 das Landgericht Kiel entschieden; das Oberlandesgericht Schleswig bestätigte das Urteil rechtskräftig (LG Kiel 16 O 19/98,OLG Schleswig 6U 21/99) Ein kommerzieller Informationsdienst indes verstößt gegen das Werbeverbot für Ärzte, so das OLG München (AZ 29 U 2435/99).

Ausführlich berichtet dazu die Fachzeitschrift ZMK (Spitta-Verlag) in ihrer jüngsten Ausgabe.

Kiel, 28. November 2001

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Veröffentlicht in Presse-Informationen, Presse-Informationen zur Arzt-Auskunft