Stiftung Gesundheit verleiht Publizistik-Preis 2001

gms-Themendienst für medizinische Berichterstattung ausgezeichnet

Die Stiftung Gesundheit hat den gms-Themendienst der Nachrichtenagentur dpa mit ihrem Publizistik-Preis 2001 ausgezeichnet. Sie würdigt damit die hervorragende medizinische Berichterstattung des Themendienstes im vergangenen Jahr. „Die Artikel zeichnen sich durch fachliche Kompetenz, strukturierte Aufarbeitung, Informationsgehalt und kritische Bewertung aus“, so Juror Dr. med. Hans-Ulrich Hecker. Insgesamt beurteilt die Jury die Arbeit von gms als „sehr positiven Beitrag mit qualitätssicherndem Aspekt, der sich deutlich in der Landschaft der medizinischen Laienliteratur abhebt.“

Sonderpreis Patientenrecht 2001

Der Sonderpreis Patientenrecht 2001 geht an Silvia Matthies für ihren Fernsehbericht „Tod im Reagenzglas – Ist die Selektion von Embryonen erlaubt?“ Der Beitrag, ausgestrahlt von der ARD und dem Bayerischen Fernsehen, beleuchtet das Thema Präimplantations-Diagnostik sowohl von der ethnischen als auch von der rechtlichen Seite.

Mit dem Publizistik-Preis würdigt die Stiftung journalistische Arbeiten, die gesundheitliches Wissen insbesondere für Laien anschaulich vermitteln und Zusammenhänge transparent darstellen. Der Preis wird jährlich verliehen und ist mit insgesamt 5000 Mark dotiert. Die Summe geht je zur Hälfte an die Preisträger des Publizistik-Preises und des Sonderpreises „Patientenrecht“. Im vergangenen Jahr hatte die Stiftung den Arzt und Buch-Autor Dr. Werner Bartens für sein Werk „Die Tyrannei der Gene“ ausgezeichnet.

Die Ausschreibung für das Jahr 2002 beginnt im kommenden Herbst.

Kiel, 25. April 2001

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