Urteil rechtskräftig: Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit ist zulässig

Einziger kostenloser Arzt-Such-Service wächst weiter

Die Arzt-Auskunft, der bundesweit einzige kostenlose Arzt-Such-Service, ist zulässig. Das Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig ist rechtskräftig. Die „Zentrale gegen unlauteren Wettbewerb“, dem einige Landesärztekammern angehören, wollte diesen sozialen Service vergeblich verbieten lassen. (OLG Schleswig 6U 21/99)

„Die Arzt-Auskunft ist in ganz Deutschland der einzige Dienst, der den Patienten voll und ganz kostenlos zur Verfügung steht“, sagt Dr. Peter Müller, Sprecher der Stiftung Gesundheit. Und sie vereint obendrein die größte Nachfrage und das breiteste Angebot; so das Testergebnis der Fachzeitschrift „Facharztpraxis“.

Andere Anbieter versuchen ihr Glück mit Patientenberatungs-Angeboten auf einer 0190er-Rufnummer. „Wir warnen grundsätzlich vor solcherlei teuren Bezahl-Hotlines“, so Dr. Müller. „Ein Anruf auf diesen Hotlines kostet bis zu 3,63 DM pro Minute – das ist ebenso teuer wie eine Sex-Hotline.“

Bei der Arzt-Auskunft geben Mediziner ihre Diagnose- und Therapie-Schwerpunkte an. Anhand dieser Schwerpunkte können sich Patienten unter der gebührenfreien Telefonnummer 0130 – 73 90 09 Ärzte, Zahnärzte und Kliniken nennen lassen (Mo bis Fr 9.00 bis 17.00 Uhr).

Zusätzlich ist die Arzt-Auskunft im Internet unter der Adresse www.arzt-auskunft.de frei zugänglich. Die Datenbank der Arzt-Auskunft umfaßt bereits mehr als 800 Therapieschwerpunkte, verknüpft mit rund 80.000 Arzt-Adressen.

Kiel, 18. September 1999

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