„Hamburger Gesundheitsforum“ ausgezeichnet

Sonderpreis „Patientenrecht“ für Zeit-Autor Jörg Blech — Stiftung Gesundheit verleiht Publizistik-Preis 1999

Das „Hamburger Gesundheitsforum“, eine gemeinsame Arbeit von vier Medizinjournalisten, wird mit dem diesjährigen Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit ausgezeichnet. Die Journalisten Inge Averdunk (NDR Fernsehen), Bernd Seguin (NDR Hörfunk), Heidi von Stein (NDR Fernsehen) sowie Annette Welcker (Hamburger Abendblatt) haben die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen und betreut.

Bei den sechs Veranstaltungen 1998 diskutierten jeweils Mediziner aus Klinik und Praxis sowie Pflegekräfte mit dem Publikum; die Journalisten moderierten die Treffen. In ihren Medien berichten die Preisträger über die Veranstaltungen. Prof. Dr. Dirk A. Loose, Leiter der Jury: „Eine solche Kompetenz, vor allem aber auch Nähe und direkte Vermittlung, kann nur ein gutes Team erreichen. Die medienübergreifende Berichterstattung, zusätzlich zum direkten Gespräch, verbreitert zudem die Basis.“

Mit dem parallel verliehenen Sonderpreis „Patientenrecht“ würdigt die Stiftung Gesundheit den Artikel „Die heimliche Selektion ­ Wen sollen Ärzte behandeln, wenn das Geld nicht für alle reicht ?“ von Jörg Blech, erschienen in der „Zeit“ Nr. 8 / 1998. „Die Diskussion in Deutschland steht vor der Tür: Rationierung der Medizin. Blech trennt Zwänge von Rechtfertigungen“, so Juror und Jurist Dr. Frank A. Stebner.

Der Preis ist mit insgesamt 5000 Mark dotiert. Die Summe geht je zur Hälfte an die Preisträger des Publizistik-Preises und des Sonderpreises „Patientenrecht“.

1998 wurde die Redaktion Gesundheit/Verbraucher der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Frankfurt, für die gesamte Gesundheits-Berichterstattung während des vorangegangenen Jahres ausgezeichnet. Das Preisgeld spendete die Redaktion der Kinderkrebshilfe.

Mit dem Publizistik-Preis würdigt die Stiftung Gesundheit journalistische Arbeiten, die gesundheitliches Wissen insbesondere für Laien anschaulich vermitteln und Zusammenhänge transparent darstellen. Der mit insgesamt 5.000 Mark dotierte Preis wird jährlich verliehen. Die Ausschreibung für das Jahr 2000 beginnt im kommenden Herbst.

Kiel, 30. März 1999

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