Mit psychisch Kranken leben

Mama, Mia und das SchleuderprogrammHrg. BApK e.V.
Mit psychisch Kranken leben

Psychiatrie Verlag, Imprint Balance
6. Auflage 2014
ISBN 978-3-86739-088-0
Bezugsquelle: Handel

Über 50% der Menschen mit einer psychischen Krankheit werden von ihren Angehörigen betreut. Eine Aufgabe, die Familien und Freunde schnell an eigene Belastungsgrenzen bringt und immer auch mit Schuld, Scham und Ausgrenzung konfrontiert. In diesem Ratgeber finden sie Unterstützung: Er informiert umfassend über die häufigsten psychischen Krankheiten, über psychotherapeutische Verfahren sowie über den Einsatz und die Wirkung von Psychopharmaka. Man kann die wichtigsten Rechtsbegriffe nachschlagen und Anlaufstellen im Hilfesystem und der Selbsthilfe finden. Neu sind Beiträge, die Strategien für eine bessere Kommunikation und den Umgang miteinander vermitteln. Sie werden ergänzt durch Arbeitsbögen, die helfen, den eigenen Standpunkt zu finden, und so förderlich sind für ein besseres Zusammenleben aller Beteiligten.
Erfahrungen anderer Angehöriger entlasten und zeigen, wie man mit wiederkehrenden Problemen und stressigen Situationen besser umgehen kann. Fazit: Wer gut informiert ist, kann leichter Grenzen ziehen, Vorurteilen gelassener begegnen und sich selbst notwendige Hilfen holen.

Das sagen die Gutachter: „Das Zusammenleben mit psychisch gestörten Menschen kann häufig ein Gefühl der Ohnmacht hervorrufen. Folgen können Stress, Schuldgefühle und Überforderung sein. Der Ratgeber „Mit psychisch Kranken leben – Rat und Hilfe für Angehörige“ des BApK e.V. bietet einen guten ersten Einstieg in das Thema und behandelt Fragen wie „Was kann ich leisten, was nicht?“, „Wo positioniere ich mich zwischen Verantwortung und Selbstbestimmung?“ und „An wen kann ich mich wenden, wenn ich nicht mehr weiter weiß?“. Er setzt gleichzeitig einen neuen Schwerpunkt durch eine umfangreiche Erörterung des Angehörigenselbstverständnisses. Durch die verständliche Sprache und die Fachkunde der Autoren sowie die Auswahl der Themenbereiche hilft der Ratgeber Angehörigen, betroffene Personen angemessen zu begleiten und sich gleichzeitig in einem gesunden Maße abgrenzen zu lernen.“

Getagged mit: