Projekte zur Barrierefreiheit

Unsere Welt muss ohne Hindernisse sein.
Auch Arzt-Praxen und Kranken-Häuser müssen ohne Hindernisse sein.
Dann können auch Menschen mit Behinderung die Hilfen für ihre Gesundheit bekommen, die sie brauchen.
Es gibt viele Menschen mit einer Behinderung.
Sie haben aber nicht alle die gleiche Behinderung:

Zum Beispiel:

  • Es gibt Menschen im Roll-Stuhl.
  • Es gibt Menschen mit einer Seh-Behinderung
  • Es gibt Menschen, die nicht hören können.

Die Stiftung Gesundheit kümmert sich um viele Projekte, die sich für Barriere-Freiheit einsetzen.
Damit Menschen mit Behinderung eine Arzt-Praxis ohne Hindernisse aufsuchen können.
Die Stiftung Gesundheit Förder-Gemeinschaft und andere Einrichtungen unterstützen die Stiftung Gesundheit dabei.

Die Stiftung Gesundheit Förder-Gemeinschaft und Barriere-Freiheit

Die Stiftung Gesundheit Förder-Gemeinschaft ist für Projekte verantwortlich.
Dazu zählen Projekte, die sich für Barriere-Freiheit einsetzen.
Die Stiftung Gesundheit Förder-Gemeinschaft hat die Aufgabe, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am täglichen Leben zu unterstützen.

Zum Beispiel:
Menschen mit Behinderungen sollen genauso einen Arzt besuchen können wie Menschen ohne Behinderungen.

Ein schwieriges Wort dafür ist „Gleich-Berechtigung“.

Projekt „Barriere-freie Praxis“

Für Menschen mit Behinderung darf es keine Hindernisse mehr geben.
Das heißt, alles muss barriere-frei sein.

Auch Menschen mit einer Behinderung sollen einen guten Arzt finden.
Deshalb gibt es das Projekt „Barriere-freie Praxis“.
Ärzte sagen der Stiftung Gesundheit, ob Menschen mit Behinderungen ihre Praxis besuchen können.

Zum Beispiel:

Die Arzt-Praxis darf keine Stufen haben.
Dann können Menschen im Roll-Stuhl ohne Hilfe in die Praxis kommen.

Die Angaben zur Barriere-Freiheit können alle Menschen in der Arzt-Auskunft finden.

Mehr Informationen zum Projekt „Barrierefreie Praxis“

Projekt „Praxis-Tool Barriere-Freiheit“

Wenn Ärzte eine Praxis bauen oder umziehen, soll sie ohne Hindernisse sein.
Damit Ärzte ihre Praxen barriere-frei planen können, brauchen sie Informationen.

Zum Beispiel:

  • Wie groß muss der Fahrstuhl sein?
  • Wer baut den Fahrstuhl ein?
  • Gibt es Förder-Geld, das Ärzte beantragen können?

Die Stiftung Gesundheit entwickelt ein Programm, das Ärzten dabei hilft, ihre Praxis barriere-frei zu planen.
Das Programm heißt „Praxis-Tool Barriere-Freiheit“.
„Tool“ ist Englisch und bedeutet „Werkzeug“.
Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales und weitere Einrichtungen sind daran beteiligt.
Das Praxis-Tool Barriere-Freiheit soll allen Ärzten im Internet zur Verfügung stehen.
Dann wissen Ärzte in Zukunft besser, wie sie eine Arzt-Praxis ohne Hindernisse bauen können.

Mehr Informationen zum Projekt „Praxis-Tool Barriere-Freiheit“

Projekt „Namo“

Ältere Menschen möchten auch barriere-frei reisen können.

Zum Beispiel:

  • Bahnhöfe müssen Rampen oder Fahrstühle haben.
  • Busse und Straßen-Bahnen dürfen keine Stufen haben.

Das Projekt „Namo“ fördert barriere-freies Reisen für ältere Menschen.
„Namo“ steht für „nahtlos mobil“.
Das bedeutet, dass Menschen ohne Hindernisse von einem Ort zum anderen kommen.
Die Stiftung Gesundheit arbeitet mit dem Rhein-Main-Verkehrs-Verbund und dem Bundes-Ministerium für Bildung und Forschung zusammen.
Der Rhein-Main-Verkehrs-Verbund organisiert den Bus- und Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet, zum Beispiel den Fahr-Plan.
Der Rhein-Main-Verkehrs-Verbund weiß auch, welche Busse und Bahnen ohne Hindernisse sind.
Die Stiftung Gesundheit und der Rhein-Main-Verkehrs-Verbund wollen älteren Menschen und Menschen mit Behinderung Reise-Informationen geben.
Damit sie barriere-frei reisen können.
Zum Beispiel zu einer Arzt-Praxis ohne Hindernisse.

Mehr Informationen zum Projekt „namo“

Forschung

Die Stiftung Gesundheit forscht auch zum Thema Barriere-Freiheit.
Sie befragt regelmäßig Ärzte, ob ihre Praxis barriere-frei ist.
So kann die Stiftung Gesundheit Vorschläge machen, wie die medizinische Versorgung verbessert werden kann.

Mehr Informationen zum Bereich Forschung und Studien

Barriere-freies Internet

Unsere Welt muss ohne Hindernisse sein.

Nicht alle Menschen mit Behinderung haben die gleiche Behinderung.

Zum Beispiel:

  • Es gibt Menschen im Roll-Stuhl.
  • Es gibt Menschen mit Seh-Behinderung.
  • Es gibt Menschen, die nicht hören können.

Auch das Internet muss ohne Hindernisse sein.
Denn auch blinde Menschen müssen Informationen im Internet lesen können.
Die Stiftung Gesundheit überprüft Internet-Seiten, ob sie barriere-frei sind.
Sie prüft auch ganz viele andere Sachen.
Dann bekommen sie ein Güte-Siegel.
Ein schwieriges Wort dafür ist „Zertifizierung“.
Das Güte-Siegel bescheinigt zum Beispiel, dass die Internet-Seite barriere-frei ist.

Die Arzt-Auskunft ist auch auf www.einfach-teilhaben.de verfügbar.
Das ist das Portal vom Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales für Menschen mit Behinderungen.
Auf www.einfach-teilhaben.de ist die Arzt-Auskunft barriere-frei.

Mehr Informationen zur Zertifizierung von Websites

Print Friendly