Start-Up Medikura lizenziert Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit

Meldeportal Nebenwirkungen.de

Für die Idee zum Portal nebenwirkungen.de wurde Medikura im August 2018 beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) als einer der 20 Preisträger von 323 Gründerteams ausgezeichnet.

Das Münchner Start-Up-Unternehmen Medikura hat die Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit für sein Portal nebenwirkungen.de lizenziert. Das Portal bietet Patienten die Möglichkeit, Verdachtsfälle für Nebenwirkungen von Medikamenten über ein Online-Formular an den Hersteller zu melden.

„Das Ziel ist es, die Meldung von Nebenwirkungen für den Patienten so einfach wie möglich zu gestalten, um schneller sicherheitsrelevante Informationen zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit zur Verfügung zu stellen“, sagt Dr. Friderike Bruchmann, Geschäftsführerin und Mitgründerin von Medikura.

Patienten können ihren Arzt oder Apotheker einbinden

Auf Wunsch können Patienten bei der Meldung auch ihren Arzt oder Apotheker involvieren. Um die Auswahl zu ermöglichen, hat Medikura die Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit (www.arzt-auskunft.de) in den Meldeservice eingebunden.

Meldeportal Nebenwirkungen.de

Dr. Friderike Bruchmann ist Geschäftsführerin und Mitgründerin von Medikura.

Der betreffende Arzt oder Apotheker erhält dann Zugang zu einem passwortgeschützten Bereich, in dem er die Meldung seiner Patienten ergänzen kann – pseudonym und datenschutzkonform. „Auf diesem Weg werden Ärzte und Apotheker unkompliziert und ohne großen Dokumentationsaufwand über Nebenwirkungsmeldungen ihrer Patienten informiert und können diese fachmännisch beurteilen“, erläutert Bruchmann. Die Weitergabe von Informationen an die Hersteller erfolge selbstverständlich pseudonym: „Wir schützen selbstverständlich die Identität sowohl der Anwender als auch der Ärzte und Apotheker.“

Ausgehend vom Hersteller werden die Fallmeldungen an die Europäischen Arzneimittelbehörden weitergeleitet und stehen damit den zuständigen Behörden sowie Arzneimittelkommissionen zur Verfügung.

Hamburg, 4. Juni 2019

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