Effizientes Überleitungsmanagement mit der Strukturdatenbank

Entlassmanagement – wirklich ein Bürokratiemonster? Nicht unbedingt. Mit Hilfe der Strukturdatenbank der ärztlichen Versorgung finden Kliniken schnell und unkompliziert geeignete ambulant tätige Ärzte für die Weiterbehandlung ihrer Patienten.
Das Überleitungsmanagement soll die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten im Anschluss an die Behandlung im Krankenhaus gewährleisten. Die Kliniken müssen dazu den Informationsaustausch mit den weiterbehandelnden Ärzten sicherstellen. Um die Überleitung vom stationären zum ambulanten Sektor zu organisieren, ist eine stets aktuelle Liste sämtlicher Leistungserbringer in Deutschland notwendig – samt aller relevanten Detailinformationen.

Genau dies bietet die Strukturdatenbank der ärztlichen Versorgung: Mit ihrer Hilfe können Kliniken rasch geeignete ambulant tätige Ärzte für die Weiterbehandlung finden. Zur Auswahl stehen dabei zahlreiche Suchkriterien – von der räumlichen Nähe zum Wohnort des Patienten über Therapieschwerpunkte bis hin zur Praxisausstattung und Sprachkenntnissen.

Die Strukturdatenbank umfasst alle Leistungserbringer Deutschlands mit Details wie beispielsweise medizinischen Spezialisierungen, LANR sowie BSNR.

Die Strukturdatenbank umfasst alle Leistungserbringer Deutschlands mit Details wie beispielsweise medizinischen Spezialisierungen, LANR sowie BSNR.

Immer auf dem neuesten Stand

Um die Aktualität der rund 280.000 aktiven Arzt- und Praxisadressen in Deutschland kümmert sich das Adressrecherche-Team der Stiftung Gesundheit: 40 geschulte Mitarbeiter prüfen kontinuierlich sowohl die Kontaktinformationen der Praxen als auch Angaben zu Barrierefreiheit, Ausstattung und weiteren Detailinformationen. Das Kernteam in Hamburg wird dabei durch externe Rechercheure unterstützt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Informationen in der Strukturdatenbank jederzeit auf dem neuesten Stand sind.

Integrierbar in KIS

Individuell auf die Bedürfnisse von Kliniken abgestimmt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Informationen der Strukturdatenbank zu nutzen. So lässt sich die Strukturdatenbank beispielsweise problemlos in das vorhandene Klinik-Informations-System (KIS) integrieren. Kliniken können so den Entlassbrief direkt aus dem KIS heraus online an den gewünschten weiterbehandelnden Arzt senden.

Gut strukturiert liefert die Listenansicht Informationen über LANR, BSNR und Fachgebiet der selektierten Ärzte.

Gut strukturiert liefert die Listenansicht
Informationen über LANR, BSNR
und Fachgebiet der selektierten Ärzte.

Vorhandene Datensätze bleiben erhalten

Selbstverständlich ist sichergestellt, dass in der Klinik bereits vorhandene Adresssätze und die damit verbundenen Kontakthistorien erhalten bleiben: Diese werden mit den Informationen aus der Strukturdatenbank abgeglichen und ergänzt.

Stand-Alone-Lösung ohne IT-Eingriff

Bei Bedarf lässt sich die Strukturdatenbank aber auch als Stand-Alone-Lösung nutzen. Dabei sind keine Eingriffe in die hauseigene IT-Infrastruktur nötig. Der Zugang erfolgt dann über einen Webbrowser.

Von Geburtshilfe bis Hospizdienst

Die Strukturdatenbank bietet aber nicht nur Informationen zu den Arztpraxen Deutschlands: Darüber hinaus sind beispielsweise Adressen und Telefonnummern von Hebammen, Apotheken, Physiotherapeuten und Hospizdiensten gelistet. So können Kliniken ihre Patienten nach dem stationären Aufenthalt bei der Suche nach dem passenden Ansprechpartner unterstützen.

Die Strukturdatenbank liefert auch Adressen und Kontaktinformationen aller Seniorenheime und Pflegedienste im gesamten Bundesgebiet.

Die Strukturdatenbank liefert auch Adressen
und Kontaktinformationen aller Seniorenheime und Pflegedienste
im gesamten Bundesgebiet.

Pflegestellen finden

Benötigt ein pflegebedürftiger Patient ein passendes Pflegeheim oder einen ambulanten Pflegedienst, hilft die Strukturdatenbank ebenfalls weiter: Schon wenige Klicks genügen, um eine Liste aller Pflegestellen innerhalb eines definierten Umkreises um den Wohnort des Patienten anzeigen.

Hintergrund: Das bietet die Strukturdatenbank der ärztlichen Versorgung

Die Strukturdatenbank ist das Verzeichnis aller aktiv tätigen medizinischen Leistungserbringer im gesamten Bundesgebiet. Sie bildet die vielschichtige und dynamische Landschaft der medizinischen Versorgung Deutschlands ab.

– niedergelassene Ärzte
– niedergelassene Zahnärzte
– niedergelassene Psychologischen Psychotherapeuten
– Kliniken und Reha-Kliniken mit Fachabteilungen
– leitende Klinikärzte
– Ärzte in Medizinischen Versorgungszentren
– angestellte Ärzte in Praxen
– Pflegestellen
– Physiotherapeuten
– Geburtshelfer
– Ergotherapeuten
– Logopäden
– Heilpraktiker
– Podologen
– Apotheken
– Ernährungsberater

Von Kontaktinformationen über Sprechzeiten, Fachrichtung und Spezialisierungen bis hin zur lebenslangen Arztnummer (LANR): Die Strukturdatenbank der Stiftung Gesundheit bietet zahlreiche Detailinformationen, darunter mehr als 2.000 Diagnose- und Therapieschwerpunkte, Facharztbezeichnungen und Teilgebietsbezeichnungen, Angaben zu Sprachkenntnissen, Praxisausstattung und Vorkehrungen der Barrierefreiheit. Alle Informationen werden von der Stiftung Gesundheit bereitgestellt und kontinuierlich auf dem aktuellen Stand gehalten.

Strukturdatenbank im Einsatz

Sie möchten mehr über die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Strukturdatenbank erfahren? Werfen Sie doch einen Blick in unsere Broschüre oder rufen Sie uns an.