Depersonalisation und Derealisation

Die Entfremdung überwinden

Depersonalisation und Derealisation - Die Entfremdung überwindenMatthias Michal
Depersonalisation und Derealisation – Die Entfremdung überwinden

Verlag W. Kohlhammer GmbH
1. Auflage 2012
ISBN 978-3-17-022170-3
Bezugsquelle: Handel
Preis: 24,90 €

Depersonalisation ist eine Volkskrankheit geworden. Auch bei jungen Erwachsenen sind Symptome von Depersonalisation weit verbreitet. In einer Befragung der Universitätsmedizin Mainz gaben 47 Prozent der befragten Schüler an, an einzelnen Tagen in den letzten zwei Wochen durch ein geändertes Persönlichkeitsgefühl belastet gewesen zu sein. Dennoch fällt vielen Betroffenen, Angehörigen und auch Ärzten der Umgang mit dieser Krankheit schwer.

Menschen, die sich dauerhaft wie abgetrennt von ihrer Umwelt erleben, diese als unwirklich wahrnehmen oder sich fremd fühlen, leiden unter einer Depersonalisationsstörung. Diese erkennen Ärzten und Psychologen nur selten auf Anhieb richtig. Die Betroffenen stoßen mit ihrem Leiden oft auf Unverständnis und erhalten entsprechend keine adäquate Behandlung.

Der Autor, Dr. Matthias Michal, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, gibt den Lesern umfassende und gut verständliche Informationen zur Symptomatik, Diagnostik, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieses Krankheitsbildes. Im Anhang befinden sich klinisch fundierte Materialien, wie Fragebögen oder eine Achtsamkeitsmeditation, die diagnostik- und therapiebegleitend eingesetzt werden können.

Das sagen die Gutachter: „In ‚Depersonalisation und Derealisation‘ stellt der Autor, Dr. Matthias Michal, die Depersonalisations-Derealisationsstörung auf respektvolle Weise dar, ohne dabei belehrend zu erscheinen. Der Ratgeber fördert behutsam, verständnisvoll und sachgerecht die Akzeptanz gegenüber dem Störungsbild und geht feinfühlig auf die Ängste der Betroffenen ein. Der Autor klärt über die Bedeutung einer gesunden Lebensführung, der Regulierung der Emotionen sowie der zwischenmenschlichen Beziehungen auf. Dieses Buch ist daher sowohl für Betroffene, als auch für Angehörige sehr empfehlenswert.“

zurück zur Auswahlliste

Getagged mit: