Aus dem Leben des Stiftungsbriefs

Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Es ist wieder so weit. Ich gehe in die nächste Runde. Ich bin der Stiftungsbrief der Stiftung Gesundheit. Gerade sind alle meinen fleißigen Schöpfer dabei, mir ein neues Outfit zu verpassen. Schließlich soll ich immer aktuell sein und meine Leser auf dem Laufenden halten.

So rauchen in unserem Konferenzraum zurzeit die Köpfe – die Redaktionskonferenz ist in vollem Gange: Themen werden vorgeschlagen, wieder verworfen und neue Ideen diskutiert. Angeregt zeichnen unsere Redakteure Skizzen von mir auf, um zu schauen, wo welcher Artikel seinen Platz finden soll. Das ist spannend, denn bis kurz vor Schluss weiß nicht mal ich, wie ich am Ende aussehe. Ich lausche mal an der Tür: „Nee, also der Praxistipp steht fest. Aber das Thema hier muss auf Seite 2 – dreispaltig.“ Stille. Ich sehe, wie sich einer am Kopf kratzt und die andere die Skizze aktualisiert. „Ja, finde ich gut. Das passt auch gut zum Einspalter links.“ Alle schauen sich zufrieden an. „Perfekt. Wir haben es!“ Alle räumen ihre Sachen zusammen und erheben sich von ihren Stühlen. Oh, nichts wie weg hier.

Weiter geht es mit der Verteilung der Themen. Die Projektleiterin verfasst dazu eine E-Mail mit meinem neuen Seitenaufriss. Darin ist genau festgehalten, welcher Redakteur welchen Artikel schreibt und wo dieser später platziert ist. Dann kann es losgehen. Interview-Termine werden vereinbart und die Leiterinnen Kooperationen und Projektmanagement der Stiftung Gesundheit zu den aktuellen Themen befragt.

Danke an meine Redakteure

Schließlich höre ich nur noch ein wildes Tippen. Meine Inhalte entstehen. Ich schaue den Redakteuren dabei gerne über die Schulter. Schließlich möchte ich wissen, wie ich am Ende erscheine. Es ist wie ein neuer Wintermantel. Den tragen Sie auch nur gerne, wenn er Ihnen gefällt. Aber glücklicherweise kann ich mich auf meine Schreiberlinge verlassen. Text für Text entsteht. Nun gilt es, die einzelnen Elemente in mein Layout einzufügen. Da erklingt schon mal hier und da ein „Mist, zu lang“ oder „Die Überschrift passt nicht ins Layout!“ Dann stehen oft zwei Redakteure am Computer, diskutieren und lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Ich gebe zu: Manchmal würde ich gerne aktiv mitwirken, aber da lasse ich dann doch lieber die Profis ran.

Wenn Bilder, Bildunterschriften und der Text passend im Layout sind, beginnt die Korrekturphase. Das bedeutet, ich gehe durch viele Hände und viele Augenpaare schauen mich ganz genau an. So decken meine Macher Tippfehler und unschöne Umbrüche auf. Schließlich soll ich fehlerfrei in den Druck gehen – richtig so. Das kann ich nur unterstützen. Sind alle Zitate freigegeben und die Korrekturen eingefügt, geht es endlich in die Druckerei.

Sind alle meine Exemplare gedruckt, fahre ich per Post zurück zur Stiftung Gesundheit. Das ist immer der schönste Moment: wenn die Mitarbeiter die Kartons aufreißen, mich erblicken und strahlen. Diesen Blick sollten Sie mal sehen. Direkt werde ich aus dem Karton geholt und durchgeblättert. Zufriedenes Nicken beruhigt mich immer ungemein. Dann mache ich mich auf den Weg zu meinen Lesern. Darauf freue ich mich immer sehr. Wenn sie den Umschlag öffnen und die Neuigkeiten in mir bei einer Tasse Kaffee aufsaugen. Häufig denke ich dann zurück an meine Entstehung und kann nur sagen: Der Aufwand lohnt sich immer wieder.

Bis zum nächsten Mal

Ihr Stiftungsbrief

P.S. Wenn Sie mich auch einmal persönlich kennenlernen möchten, können Sie sich unter www.stiftung-gesundheit.de/stiftungsbrief/stiftungsbrief.htm kostenlos anmelden. Dann komme ich im Januar 2014 auch zu Ihnen und informiere Sie über die Arbeit der Stiftung Gesundheit, aktuelle Themen aus dem Gesundheitswesen und gebe Ihnen Rechts- und Praxis-Tipps.

von Stiftungsbrief 8. November 2013