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Stiftung warnt vor kommerziellen Anbietern
Die Stiftung Gesundheit warnt Patienten vor „kommerziellem Wildwuchs“ bei Arzt-Suchdiensten. „Es ist nicht
nötig, sich laufende Abo-Gebühren oder Kosten für teure Hotlines aufzubürden“, betont Dr. Peter Müller,
Sprecher der Stiftung Gesundheit. „Bei der Arzt-Auskunft kann sich jeder Patient kostenlos am Telefon
Ärzte, Zahnärzte und Kliniken nennen lassen.“
Ein weiterer Vorteil der Arzt-Auskunft ist ihre Unabhängigkeit. Wenn dagegen ein Anbieter sich als gemeinnütziger
Verein gibt, ist er noch lange nicht unabhängig. Bei einem, der jüngst die Republik mit Plakaten gepflastert hat,
stehen Krankenversicherungen bzw. Rückversicherer dahinter - natürlich mit ihren ganz speziellen Interessen.
Ratsuchende bevorzugen daher unabhängige Dienste. Dies wird schon aus den Nutzerzahlen deutlich: So berichtete die
Zeitung „Die Woche“, daß der oben genannte Abo-Dienst trotz seiner aufwendigen Anzeigen-Kampagne bis dato bundesweit
gerade mal 200 Mitglieder gewinnen konnte - und das, obwohl in den Anzeigen so virtuos mit den Ängsten der Patienten
gespielt wurde.
Zum Vergleich: die Arzt-Auskunft der gemeinnützigen Stiftung Gesundheit verzeichnet pro Jahr mehr als 100.000
Patientenkontakte auf der kostenlosen Hotline.
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